Kondolenza.ch, ein ewiges Denkmal.
Herbert Müller (Rennfahrer), Nürburgring
10.05.1940 - 24.05.1981
Die Motorsportkarriere von „Stumpen-Herbie“ Müller begann in den Jahren 1959/60 als Motorradfahrer. 1961 wechselte er in die Formel 3 und startete mit einem Cooper-Norton hauptsächlich bei Bergrennen. 1963 gab er sein Formel-1-Debüt beim Grand Prix de Pau für das Team Scuderia Filipinetti. Er konzentrierte sich in der Folge jedoch weiter auf Sportwagenrennen, sodass es nicht zu weiteren Formel-1-Einsätzen kam.
Müller war auch bei Bergrennen sehr erfolgreich. So konnte er in den Jahren 1963 und 1965 die Europa-Bergmeisterschaft für GT-Fahrzeuge gewinnen.
Der erste Platz bei der Targa Florio im Jahr 1966 mit einem privaten Porsche 906 war sein erster großer Sieg. Er wiederholte ihn 1973 mit einem Porsche 911 Carrera RS gegen reinrassige Rennwagen. Es folgten einige weitere Siege bei wichtigen Rennen. Ab 1977 fuhr Herbert Müller nur noch vereinzelt Rennen in verschiedenen Sport- und GT-Wagen, hauptsächlich bei Langstreckenrennen.
Am 24. Mai 1981 kam Müller beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring ums Leben. Sein Porsche 908 Turbo prallte auf den neben der Piste abgestellten, noch fast vollgetankten Porsche 935 von Bobby Rahal. Müller verbrannte in seinem Fahrzeug.