Kondolenza.ch, ein ewiges Denkmal.
Berno Wischmann, Bad Sobernheim
26.12.1910 - 25.09.2001
Wischmann war Gründer und langjähriger Dekan des Fachbereichs Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.[1] Am 9. September 1959 gründete er den Universitäts-Sportclub Mainz.[2] Auf Initiative Wischmanns wurde in Mainz die Auslandstrainerschule des Deutschen Leichtathletik-Verbandes gegründet, in der seit 1974 Leichtathletinnen und Leichtathleten aus Entwicklungsländern ausgebildet wurden. Er war Betreuer und Cheftrainer der deutschen Leichtathletikmannschaft bei den Olympischen Spielen in Melbourne, Rom, Tokio, Mexico-City und München.[3][4]
Berno Wischmann war selbst im hohen Alter noch ein aktiver Leichtathlet und errang viele Senioren-Weltmeistertitel im Diskus-, Speer- und Hammerwurf, zuletzt drei Titel bei der WM im südafrikanischen Durban in der Altersklasse M 85.[5][6] Als Buchautor, Sportlehrer und Seniorensportler versuchte er stets, insbesondere ältere Menschen für den Sport zu begeistern.
Auf dem Gelände der Universität liegt auch die Sport- und Trainerschule "Berno-Wischmann-Haus".[7] In seiner Heimatstadt Kirn wurde die Sportstätte des TuS 1862 Kirn e.V. in "Berno-Wischmann-Stadion" umbenannt.[8] Die Sportwissenschaftliche Gesellschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V. vergibt seit 2002 jährlich die "Berno-Wischmann-Medaille" für die beste sportwissenschaftliche Prüfungsarbeit.[9]